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1968: Gründung "Zum hohlen
Bauch heraus" - und SIR Alec Guinness stand dabei Pate
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In Zürich werden die "Lady Killers"
gegründet. Nein, das ist keine Selbsthilfegruppe für Machos und auch keine gewalttätige
Sekte. Ein Lady Killer ist kein Killer von Ladies, sondern gemäss korrekter Übersetzung
ein Herzensbrecher". The Lady Killers sind eine Zürcher Guggenmusik, sind ein
Rückgrat der Zürcher Fasnacht, wissenschaftlich verbrieft im Buch der "Fasnacht in
Zürich", wo Paul Hugger schreibt: Guggen bilden das Rückgrat der Zürcher Fasnacht,
sie prägen sie und stellen ihr wichtigstes gestalterisches Mittel dar. Fragt man die
Gründungsmitglieder, ob sie sich vor mehr als 40 Jahren der fasnachtshistorischen
Bedeutung ihres Tuns bewusst gewesen sind, so reagieren sie mit einem bodenständigen
"Spinnst du?!" Quasi "zum hohle Buuch us", wie wir Schweizer sagen,
habe sich 1968 eine Gruppe aus dem Seefeld mit KollegInnen zusammengetan und eine Gugge
gegründet. Zwischenzeitlich sind die Gründer allerdings müde geworden. Viele von ihnen
haben sich aufs Altenteil in die "Grufti-Gugge" zurückgezogen, wo's etwas
ruhiger zu und her geht. Keiner der Altvorderen ist heute mehr aktiv bei den Lady Killers.
Ach ja, der Film, den die sich damals
"reingezogen" haben hiess, wer hätte es gedacht, "The Lady
Killers" und handelte von einer Truppe ziemlich ungeschickter Gangster, die
alle umkommen. Wer als Einzige überlebt, ist die von Cecil Parker gespielte
alte Dame. Von wegen "Frauenmörder". |
Die Killer Ladies: Den Machos und Maulhelden das Fürchten
beibringen
Bei der Namensgebung für die Guggenmusik stand
SIR Alec
Guinness Kriminalkomödie und der gleichnamige Kinofilm "The Lady Killers"
Pate. Und um die Frage vorwegzunehmen: Ja, auch die Frauen in der Guggenmusik können sich
mit dem Namen identifizieren. Zumal sie in der Untergruppe "Killer Ladies"
organisiert sind, und schon so manchem Maulhelden das Fürchten beigebracht haben! Dass
die Lady Killers heute vor allem bei den Medien einige Schwierigkeiten haben, eine gute
Erklärung für ihren "frauenfeindlichen" Namen zu finden, zeigt wohl am
deutlichsten, dass sich da in den letzten dreissig Jahren etwas geändert haben könnte.
Doch zurück zur Geburtsstunde.
Dem Glöckner sei's gedankt: Selbst der Kirchturm der
Erlöserkirche musste als Probenlokal herhalten
| Ungefähr
20 mutwillige Fasnächtler hatten sich damals zur Gründungsversammlung im Restaurant
Kolbenhof im Albisgüetli eingefunden und ihre Absichten schriftlich festgehalten. Es
konnte losgehen! Zur ersten Probe traf man sich an einem Sonntagmorgen 10:30 Uhr (nach der
Kirche?) im Restaurant Urania. Was eine echte Gugge ist, will ein handfestes Motto haben.
Und so beschloss man, die Sport-Organisatoren von Zürich zu vergackeiern. Diese hatten
vorgehabt, die Winter-Olympiade 1968 ins Hochybrig-Gebiet zu holen. Die Gwändli wurden
als Skifahrer-Parodie entworfen. Nicht Flitter und Glitter, Samt und Kunstseide waren
damals die Materialien aus denen die Gewänder waren. Eine Art Sack-Jute, bestens
abgehangen (es handelte sich um fett- und rauchgeschwängerte alte Restaurantvorhänge),
war der Stoff, aus dem die Ski(Alp)träume geschneidert wurden. Etwas Crêpe-Papier zur
Verzierung und fertig war das allererste Guggenkleid! Die dazu passende Kopfbedeckung war
aus Gips, einem Plastikrohr und einer Kugel geformt: Ein Skifahrerkopf mit Helm, Marke
Langhals. Auch beim Basteln der Kopfbedeckung musste in späteren Jahren Lehrgeld bezahlt
werden. Nachdem Staubsauger , etliche Haartrockner den Arbeiten mit Styropor,Gips und
Zwei-Komponenten-Schaum zum Opfer gefallen waren, schob man die Hutgerüste auch mal als
Notlösung bei einer Grossbäckerei zum Trocknen in den Ofen.Wir ersparen den geneigten Lesern an dieser Stelle
Schilderungen über den Verlauf der ersten Fasnacht der Lady Killers. Die Darstellungen
aus der Pionierzeit scheinen dermassen euphorisch übertrieben, dass wir nicht näher
darauf eingehen möchten. Denn auch in diesem Falle gilt: Es sind noch keine MeisterInnen
vom Himmel gefallen. Und so wurde übers Jahr hinweg fleissig geübt. Zuerst in den
Hinterzimmern diverser Restaurants, es folgten Proben in der Kantine der Fleischwaren AG
Wallisellen, im Keller der Rank Xerox an der Löwenstrasse, im Sitzungszimmer des
Limmat-Clubs an der Schipfe, dazwischen und danach immer wieder kurze Gastspiele in
Restaurantsälen und Beizenhinterzimmern. Und anstelle von wohlklingendem Glockengeläute
musste selbst der Kirchturm der Erlöserkirche im Seefeld gelegentlich die Probekakaphonie
über sich ergehen lassen. Dem Glöckner sei'sgedankt.
Heute haben die Lady Killers Gastrecht im Singsaal der
Kantonsschule Zürich Wiedikon. Noch immer ist aber die Hoffnung auf ein eigenes Clublokal
nicht ganz aufgegeben worden.
Natürlich verlief nicht immer alles in eitler Harmonie. Es
wurde auch mal gestritten, dass die Stoff-Fetzen und Hut-Federn flogen. Diese
Unstimmigkeiten führten auch schon mal zum Rücktritt eines Präsidenten. Und so war bei
mancher Guggengründung in Zürich auch ein einzelner Lady Killer oder gar ein kleines
Splittergrüppchen der Lady Killers mit von der Partie. Das Kriegsbeil ist jedoch längst
begraben und heute pflegen die Guggen einen freundschaftlichen Umgang. Viele
haben sich im Zürcher Guggering zusammengeschlossen, der am Fasnachtssamstag
jeweils das alljährliche Monsterkonzert veranstaltet. Freundschaft ist
überhaupt das Wichtigste unter den Guggern. Rivalitäten gibt es kaum, ausser am
Monsterkonzert, wo alle "Zugabe"-Geschrei" hören wollen und überzeugt sind -
die Bescheidenheit verbietet weitere Details - Züri Gugge Nummer 1 zu sein.
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Vom "Tanz der Vampire" und von händeschüttelnden
Narrenkappen: Zuhause auf den "Narrenbühnen des Welttheaters"
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Besonders enge Beziehungen bestehen zu den "Sumpfhüener".
Es gehört zur Tradition, dass sich die beiden Guggenmusiken an der Züri-Fasnacht jeden
"Aushänger"-Dienstag im Restaurant Hubertus foppen und verulken. In diesem
Zusammenhang können die Lady Killers stolz darauf verweisen, den Hühnern schon so
manches dickes Ei gelegt zu haben (anders lautende Darstellungen sind selbstverständlich
frei erfunden!).
In dem mehr als 40 Jahren ihres Bestehens haben sich zwei
für die Lady Killers typische Erkennungszeichen herauskristallisiert.
Das erste ist
sicher der unverwechselbare "Sound".
Das zweite sind die mit Pailletten und
Strass-Steinchen auf Hochglanz getrimmten Kleider. Schön sein gehört zu den Lady Killers
wie das Weihwasser zur Kirche. Vielleicht erinnern Sie sich an das eine oder andere? An
"Tanz der Vampire" (1982), "Alu Ali" (1987), das Rosenkleid (1988),
den "Clown" (1992) , den "blauen Federnbusch" des Jubiläumsjahres
(1993) oder die etwas despektierlich als Krippenspiel bezeichnete Byzantinerrobe der Jahre
1996/97 und natürlich das spektakuläre mit Federkragen gespickte Moulin
Rouge" von 1998/99 mit dem auch der Auftritt im Moulin Rouge in Paris bestritten
worden ist.
Und ein weiteres Stück Internationalität hat sich unsere illustre
Truppe mit der offiziellen Eröffnung der Lady Killers Homepage am 11. November
1999 gegeben. Seither kann man sich nun auch "virtuell" vom grauen
Alltag verabschieden und zu jedem gewünschten Zeitpunkt ins bunte
Fasnachtstreiben einsteigen www.ladykillers.ch
.
Das erste Jahr des neuen Jahrtausends begingen die
Lady Killers und Killer Ladies für einmal volkstümlich. Ganz im
appenzellerisch anmutenden Schweizer Trachtenlook daherkommend wurde unter
anderem auch mit Schweizer Traditionsweisen gefegt, gejodelt und
"gelöffelt". Nur die geplante Alphornschau wollte und wollte auf den
gesetzten Termin nicht zum Klingen kommen, obwohl die Hardware vorhanden und die
Stars, Walti F, Christian und Zimmi durchaus willig waren. Man darf gespannt
sein, ob da noch was kommen wird.
Zum 35 Jahr-Jubiläum 2003 erschienen die
Ladykillers im Inkas-Look.
Vergänglich, wie die schnelllebige
Fasnachtszeit ist auch das jeweils aktuelle Kostüm. Bereits ist das Motto für
das nächste Jahr beschlossene Sache. Natürlich bleibt das neue Kostüme auch
dieses Jahr wieder eines der best gehütetsten Geheimnisse. Man darf gespannt
sein, mit welcher Art von gut geschminktem Tand die Lady Killers im 42 Jahr ihres
Bestehens auftreten werden. Fotogalerie
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Musikalischer Stil
Den musikalischen Stil entscheidend geprägt hat sicher Norbert
Jungo (Saxophon), genannt "Jumbo", der der Gugge bis 1990 während 13 Jahren
angehörte. In seiner Zeit als musikalischer Leiter dirigierte er die teils atonalen
Kakaphonie-Klänge zum unverwechselbaren Killer-Sound.
Jumbos Bruder René Jungo
(Saxophon),
der viel zu früh verstorbene Louis Schmid (Trompete) und
Urs Heusser
(Trompete) haben diese
Vorgaben übernommen, daran gefeilt und die Lady Killers zu neuen musikalischen
Höhepunkten geführt. Was bis heute daraus geworden ist, davon kann man sich auf den
drei
bisher von den Killers produzierten CDs überzeugen. An der
Generalversammlung vom April 2000 kam ein weitere musikalische Aera zum
Abschluss. Urs Heusser wünschte sich nichts sehnlicher als nach jahrelangem
Grosseinsatz als "Dirigent" auch mal aus der zweiten Reihe seinen
unverwechselbaren Sound auf die Bühne schmettern zu dürfen. Sein Wunsch wurde
ihm, wenn auch nur mit grossen Widerwillen der ganzen Gugge, erfüllt.
In seine grossen Fusstapfen trat
Ruedi Meyer (Posaune), der sich für die Lady Killers auch schon als Kassier und dann zwei
Mal als Präsident ins Zeug gelegt hatte.Er wiederum machte nach zweijähriger
Amtszeit unserem ehemaligen Kücken und Musikcrack
Christian
Stoffner (Trompete) Platz, der die musikalischen Geschicke der Lady Killers
8 Jahre lang bis 2008 kompetent führte. Leider verliess er 2009
die LadyKillers zusammen mit seiner Frau Nicole (unsere Lyra-Virtuosin ), um eine
Familie zu gründen. Für uns hatte das aber trotzdem ein Happy
End, weil es inzwischen Ladykillers Guggen-Nachwuchs gab fürs Jahr
2028 (Tochter Aileen) Herzliche Gratulation !
Seit
Sommer 2008 haben wir also wieder einen neuen Musikalischen Leiter Andi Frei
(Posaune). Er spielt schon einige Jahre bei uns und stammt übrigens bereits
aus der 2.Generation der Lady Killers.
Sounds
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Organisation
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Unser unverwüstliches, langjähriges Mitglied / Organisator/ Präsident und jetziges
Ehrenmitglied
Peter Zimmermann
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Selbst das
fasnächtliche Chaos muss organisiert sein..... allerdings mit Mass
Was einem
jeweils an der Fasnacht als bunter Haufen entgegenkommt, muss geführt und verwaltet
werden. Die Guggenkleider werden - with a little help from our friends - selber entworfen
und genäht. Unter dem Jahr spielen die Lady Killers an Hochzeiten, Firmenfesten und
Geburtstagen, um das nötige Kleingeld für Stoffbeschaffung und andere Ausgaben
zusammenzukriegen. Die Lady Killers sind eine Guggenmusik und mitunter - schwer
zu glauben aber wahr, auch ein straff geführter Verein. In den
vergangenen Jahren versuchten sich mehrere verdiente Mitglieder darin, als
Präsident etwas Ordnung in das gewollte Chaos zu bringen. Unter ihnen Roger
Muths und Peter Schmidinger. 1999 übernahm Peter
Zimmermann das von allen ungewollte und trotzdem
begehrte Ehrenamt. Wie Peter Schmidinger war und ist auch er Mitglied des berüchtigten, aus 7 Lady Killers bestehenden HareHare-Klubs.
Im Laufe seiner Amtstzeit wurden - naturgemäss - altgediente Lady Killers
älter und grauer (wenn auch nicht müder). Allerdings nicht ohne mit letzter
Lendenkraft noch für eine wesentliche Verjüngung des ehrenwerten Vereins zu
sorgen. So entstammen heute nicht weniger als vier Jungmitglieder den eigenen
Reihen. Auch sonst tat sich einiges in der Mitgliedschaft. Junge und jung
gebliebene neue Mitglieder kamen hinzu, während einige unserer Altfasnächtler
das schönste Hobby der Welt, mindestens als Aktivmitglied, an den Zahn der Zeit
hängten. Im Gegensatz zu manch anderer Zürigugge gelang es den Lady Killers
die Mitgliederzahl nicht nur stabil zu halten, sondern leicht zu erhöhen und
vor allem - trotz des Abgangs einiger unserer profiliertesten Musiker(innen) -
unserern musikalischen Standard zu halten und weiter auszubauen. Die Wurzel
dieser erfolgreichen Erneuerung waren weniger einzelne Exponenten, sondern die
gesamte Gugge als Team. Die Bemühungen, die Führung unserer Gugge zunehmend in
die Hand aller zu legen und die aktive Beteiligung aller Mitglieder einzufordern
trugen damit reiche Früchte und führte zur Freisetzung grosser
Kreativitätspotenziale. Noch kennen
die Killers keine Nachwuchssorgen (Holz oder Renés Kopf anfassen).
Neben vielen
alt gedienten Guggenkämpfern wie Quirli, Peter
Schmidinger und Käthy Schmidinger, Wolfgang Hämmerle und Peter Zimmermann sorgen viele neuere und
neueste Mitglieder für frischen Wind und neue Ideen. Das Altersspektrum reicht zur Zeit
von 18 bis weit jenseits der 50-er Grenze. Will man Schmidis und Zimmis Aussagen glauben, so
dürfte die Altersgrenze nach oben offen sein. Angesichts der Tatsache, dass
sich unter unseren Mitglieder auch eine Krankenschwester befindet, die im Umgang
mit älteren Menschen geübt ist, kann man der Zukunft mit einem gewissen
Optimismus entgegen sehen. Vielleicht wäre allerdings die Mitgliedschaft eines
Arztes mittelfristig von Vorteil.
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Zum
35. Geburtstag präsentierten sich die Lady Killers in alt gewohnter Stärke und
wie gewohnt mit viel ausgefallenem Humor und einem gerüttelten Mass an
Selbstironie. So zum Beispiel mit dem Auftritt am Zürcher Fasnachtsumzug, mit 4
Stretch-Limousinen, begleitet von einer grossen Zahl schwarz gekleideter
Bodyguards. Nicht alle haben die in diesem Auftritt versteckte Ironie
verstanden, mit der wir uns über uns selbst und eine Zeit voller inhaltsleerer
Wichtsäcke lustig gemacht haben. Ins gleiche Kapitel frivoler Kreativität fiel
unser Auftritt als Zunft am Fasnachtsumzug
2004. Kaum eine echte Zunftmusik dürfte auf dieser Umzugsstrecke den
Sechseläuten-Marsch mehr gespielt haben als wir am Züriumzug 2004. Dabei sei
es dem Chronisten vergeben, wenn er an dieser Stelle darauf hinweist, dass unser
Secheläuten-Marsch an Schwäbischen Narrenumzügen als Narrenmarsch gespielt
wird. Zufall?
Doch zurück zu den weit weniger spektakuären, aber durchaus notwendigen
Vereinsgeschäften. Am 14. Mai 2004 wurde als erste Killer Lady Huanita
Wenger von der Generalversammlung als Präsidentin gewählt. Nach einem Jahr
bereits amtsmüde geworden, übergab Huanita die Leitung der Gugge an das
sogenannte, aus 6 Mitgliedern bestehende L-Team, welches von nun an unter
Einbezug aller Mitglieder die Vereinsgeschäfte managed, wie man inzwischen in
"Neudeutsch" zu sagen pflegt. Von nun an warten nun also 6
Leitungsteammitglieder darauf, jeweils auf den Bühnen dieser Welt den
verantwortlichen Narrenkappen nach dem Auftritt die zum Dank gereichten Hände zu
schütteln, Orden entgegen zu nehmen oder Präsentli zu verteilen.
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Im Laufe der Zeit wurde auch für uns zunehmend
deutlich, dass die Zürcher Fasnacht nur dann eine starke Zukunft haben wird,
wenn alle mit vereinten Kräften daran arbeiten, das grösste Volksfest, das
Zürich im Winter zu bieten hat, für alle Volksschichten attraktiv zu machen.
Die Lady Killers leisteten durch ihre Mitarbeit bei der Konzeption und der
Organisation einen grossen Beitrag an das Zustandekommen des ZüriCarneval 2004.
Nach einer Amtszeit von fünf bewegten und intensive Jahren, war es nicht
zuletzt das starke persönliche Engagement von Peter Zimmermann für den Aufbau
von ZüriCarneval (und das damit zusammenhängende Bedürfnis Energien
frei zu machen), welches den Ausschlag für seinen Rücktritt als Präsident der
Lady Killers gab. Gleichzeitig fand eines der ganz grossen Ereignisse in der
bewegten Geschichte der Lady Killers statt. An der Fasnacht 2004 feierte unsere
heere Truppe zum dritten Mal einen Auftritt in Stuttgart. Während das grossen
Umzugs sprach uns eine offensichtlich aus Asien stammende Dame mit dem typisch
chinesischen Namen Kong an und wollte uns partout nach China einladen.
Zimmermann, der mit den Lady Killers schon einiges an spektakulären Anfragen,
auch unsinnige,
bekommen hatte, war im ersten Augenblick gelinde gesagt skeptisch. Doch dieses
Mal blieb es nicht bei der Anfrage. Rund sieben Monate und einige beinahe
Nervenzusammenbrüche später machten sich die Lady Killers mit viel Gepäck und
vier Alphörnern auf nach Shanghai. Was folgte war eine unvergessliche Woche mit
zahlreichen Auftritten mit Tausenden von ZuschauerInnen. |
Happy
Birthday 40 Jahre Lady Killers... 1968-2008 ..........
und
kein
bisschen Blei in den Gliedern

| Nach dem 40-Jahre-Jubiläum, verliessen
uns viele langjährige Mitglieder (mit Daniela + Peter Zimmermann auch
die wichtigsten organisatorische Stützen). Wir mussten uns also 2008 wieder neu
organisieren. Seither haben wir mit Walti Furrer wieder einen Päsidenten
und 4 Vorstandsmitglieder. |
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Fans, Wirte, Sponsoren, MitguggerInnen.......liebes Publikum: Herzlichen Dank!
In den über 44 Jahren unseres Bestehens wurden zahllose
Destinationen heimgesucht. Sulz am Nekar, Tübingen, Wernau, Rottenburg, Bühl, Stuttgart, Frankfurt, Wien, Berlin,
Vichy, Belgien, Nizza,
Viareggio It , Monaco, Cannes usw. oder gar 2mal Shanghai China . Zweifellos ein Höhepunkt war der Auftritt 1998 im Disneyland
Paris und vor allem im weltberühmten Moulin Rouge. Weitere unvergessene
Erlebnisse waren natürlich unsere grossen Auftritte in Köln 2005, 2008 und
2010 und in China Shanghai/Wuhan 2004/2010. Selbstverständlich wurden und werden
auch einheimische Fasnächtler in der Innerschweiz, in Basel, im Aargau, in
Graubünden, Altstätten SG, im Tessin oder der Westschweiz besucht.
An die 200 GuggerInnen haben, in der über 44jährigen Geschichte, der Gugge
LadyKillers irgendwann
einmal angehört. Obwohl sich nach dem 35. Jubiläumsjahr alle restlichen
Gründungsmitglieder in den "Ruhestand" zurückgezogen haben und weitere
Abgänge zu verzeichnen waren, zählen die Lady Killers heute 27 Mitglieder.
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Wir alle wollen uns an dieser
Stelle bedanken. Herzlichen Dank all jenen, die jedes Jahr durch Zuschauen,
Mitmachen und "Fanen" dem Vorurteil die Stirn bieten, die Zürcher Fasnacht sei
nicht mehr das, was sie einmal war. Herzlichen Dank allen Wirten, die durchgefrorenen
GuggenmusikerInnen mit einem Gläschen durch die langen Nächte helfen! Herzlichen Dank
allen Sponsoren. Ohne Ihr Geld und Ihre Unterstützung wäre das Guggen eine Frage des
Geldes; so bleibt es eine Frage des Spass an der Freud.
Und nicht zuletzt herzlichen Dank, allen GuggenkollegInnen
und Freunden, dass Ihr unsere pompöse Selbstinszenierung jeweils mit einem Lächeln
begleitet. Herzlichen Dank an Euch, die Ihr Euch bis hierher durch diesen Text
hindurch gelitten habt. Wir werden's wieder gut machen. |
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